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Deeskalations- und Präventionsschulung der Bundespolizei zum Thema ZIVILCOURAGE

 

In der vergangenen Woche lud die Bundespolizei an zwei Tagen alle neunten Klassen der Freiherr-vom-Stein Oberschule ein, sich intensiver mit dem Projekt INITIATIVE FÜR MEHR ZIVILCOURAGE auseinanderzusetzten.

 

„Der Begriff Zivilcourage bezieht sich typischerweise auf Situationen, in denen man trotz eines gewissen persönlichen Risikos für andere einsteht, die beleidigt, diskriminiert oder angegriffen werden. Zivilcourage bedeutet in diesem Sinne nicht wegzuschauen, sondern einzugreifen. Wie man eingreift, kann individuell sehr verschieden sein.“ (Programm Polizeiliche Kriminalprävention)

 

Die Intention des Projekts der Bundespolizei ist die Kriminal- und Gewaltprävention. Zivilcourage gilt dabei als wichtiges Instrument, welches Verhalten positiv verändern kann. In kritischen Situationen kann jeder Mensch, unabhängig von Alter, Geschlecht, Größe oder Körperbau, Hilfe leisten, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Mit einfachen Tipps für mehr Sicherheit schulten die Polizisten die Jugendlichen in ihren Verhaltensweisen in extremen oder auch scheinbar harmlosen Situationen. Existierende Kriminalität wurde realitätsnah nachgespielt und -empfunden. Mit praktischen Regeln Ich helfe, ohne mich selbst in Gefahr zu bringen!, Ich fordere andere aktiv und direkt zur Mithilfe auf!, Ich beobachte genau, präge mir Tätermerkmale ein! oder Ich organisiere Hilfe unter der Notrufnummer 110! und Fragen Was geht’s mich an?, Was kann ich tun?, Gibt es da nicht andere, die für so etwas zuständig sind? entwickelten die Mädchen und Jungen gemeinsam mit den Beamten Rollenspiele oder stellten Alltagsszenen nach, die einerseits für auftretendes Gewaltpotenzial sensibilisieren sollten, außerdem Fragen nach unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten eröffneten. Für das Deeskalationstraining fungierte ein aufgebautes Busabteil als „Präventionsabteil“, in dem Konfliktsituationen mit Gefahrenpotenzial konstruiert wurden. Die beiden Referenten, Herr H. Lampen und Herr C. Weidanz von der Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim vermittelten allen Teilnehmenden adressatengerechte und anlassbezogene Verhaltenstipps, die Sicherheit im Alltag bieten sollen.

Wir bedanken uns bei Herrn Lampen und Herrn Weidanz für eine gelungene Veranstaltung, die nachhaltig zum Nachdenken und Handeln angeregt hat!

 

 

 

 

 

 

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